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1. Kärntnerinnen und Kärntner forschen:

Erfolgreicher Auftakt der Veranstaltungsreihe mit Carmen Possnig zum Thema »Leben am weißen Mars – Ein Jahr Forschen bei -80°C«

Knapp 70 Kärntnerinnen und Kärntner zwischen 13 und 66 interessierten sich für das Forschen auf der Antarktis, lauschten Carmen Possnig im Educational Lab und stellten wissbegierig Fragen: Wie lebt es sich auf der Antarktis? Was kann man da forschen? Und wie fühlt sich das an?

Im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA erforschte Carmen Possnig ein Jahr lang die körperlichen und psychischen Adaptionen des Menschen an die extreme Umgebung des kältesten Ortes der Erde: das Antarktische Hochplateau. Hier lebt die die junge Kärntnerin mit der 13-köpfigen Crew der Concordia Station ähnlich, wie es Astronauten auf einem fremden Planeten würden: neun Monate sind sie von der Außenwelt isoliert ohne Möglichkeit, evakuiert zu werden. Die Temperaturen erreichen -80°C bei niedrigem Sauerstoffgehalt und extrem trockener Luft, und im Winter geht die Sonne für mehr als drei Monate lang nicht auf – es herrscht komplette Dunkelheit.

In der Versuchsreihe im Anschluss konnte selbst pipettiert und mit flüssigem Stickstoff experimentiert werden. Bei -180° zerspringt selbst ein Würstl oder ein Gummischlauch klirrend.

Die nächste Veranstaltung dieser Reihe findet im Oktober statt!

 

 

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